Allergien haben sich in den letzten Jahren zu einer echten Volkskrankheit entwickelt. Inzwischen leiden ca. 40% der Bevölkerung an einer allergischen Erkrankung, entweder in Form von allergischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Heuschnupfen, in Form von allergischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Kontaktekzem oder auch in Form von Nahrungsmittelallergien. Wir haben in uns in unserer Praxis auf die Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen der oberen Atemwege spezialisiert. An erster Stelle steht zunächst eine ausführliche allergologische Anamnese, die uns schon viele Hinweise auf mögliche Auslöser der Allergiebeschwerden geben kann. Danach wird ein Hauttest, der sogenannte Prick-Test, durchgeführt. Das Ergebnis dieses Tests, das schon nach ca. 20 Minuten ablesbar ist, zeigt uns, gegen welche Allergene ein Patient sensibilisiert ist. Jedoch müssen nicht alle im Hauttest nach-gewiesenen Sensibilisierungen auch mit einer Beschwerdesymptomatik einhergehen. Hier ist die qualifizierte Wertung von Anamnese und Hauttest, eventuell noch ergänzt um eine Blutuntersuchung, bei der allergenspezifische Antikörper im Blut nachgewiesen werden (sogenannter RAST-Test), oder auch einen nasalen Provokationstest, von großer Bedeutung. Sind die auslösenden Allergene identifiziert, beraten wir mit Ihnen als Patient gemeinsam, welche therapeutischen Möglichkeiten in Frage kommen. Allergenkarenz, d.h. den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden, ist zwar die effektivste Methode, wird sich aber nur in den wenigsten Fällen komplett durch-führen lassen. Bestehen nur leichte Beschwerden, ist in der Regel eine symptomatische Therapie ausreichend. Hierfür stehen Augentropfen, Nasensprays und auch Tabletten zur Verfügung. Welche Applikationsform für Sie am besten geeignet ist, können wir unter Berücksichtigung Ihres Beschwerdebildes und Ihrer Bedürfnisse gemeinsam ermitteln. Bei ausgeprägten Beschwerden empfehlen wir eine spezifische Immuntherapie, die neben der Allergenkarenz die einzige Möglichkeit der Kausaltherapie darstellt. Nach unserer inzwischen mehr als 25jährigen Erfahrung hat sich die subkutane Immuntherapie (Hyposensibilisierung) am besten bewährt. Hierbei werden hoch-gereinigte, molekular definierte Allergenfragmente unter die Haut des Oberarms appliziert („Allergie-Impfung“), die das gestörte Immunsystem des Allergikers befähigen sollen, die an sich harmlosen Allergene – wie z.B. Pollen - auch als harmlos zu tolerieren.
Gern beraten wir Sie auch über weitere Möglichkeiten, Ihre allergischen Beschwerden „in den Griff“ zu bekommen (z.B. Akupunktur). Bitte sprechen Sie uns an!
|